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Fernwasserversorgung Franken

Aus aktuellem Anlass warnt die FWF vor Anlagen zur Nachbehandlung des Trinkwassers

Seit Monaten versuchen verschiedene Anbieter durch eine aggressive Vertriebsstrategie, Wassernachbehandlungsgeräte im Verbandsgebiet der FWF an private Endverbraucher zu verkaufen.

Zur beliebtesten Vertriebsstrategie dieser Firmen gehört unter anderem die Trinkwasseruntersuchung vor Ort, um mit dem Verbraucher die Qualität des Trinkwassers zu überprüfen. Dazu werden in das vor Ort abgefüllte Trinkwasser Teststäbe eingeführt. Das Trinkwasser wird dadurch so verändert, dass dieses sich dann mit der Zeit gelblich bis dunkelbraun verfärbt (siehe Bildserie) und manchmal nach Chlor oder sogar nach Faulgasen riecht.

Durch umfassende chemische Analysen der veränderten Wasserproben im Betriebslabor der FWF wurde festgestellt, dass mit dem Eintauchen der Teststäbe in das Trinkwasser verschiedene Chemikalien in unterschiedlichen Konzentrationen zugesetzt werden und dadurch eine schlechte Qualität des Trinkwassers vorgetäuscht wird.

Die angebotenen Wassernachbehandlungsgeräte entmineralisieren das Trinkwasser mit Hilfe des Verfahrens der Umkehrosmose. Für unsere Gesundheit sind die entfernten essentiellen Mineralien und Spurenelemente jedoch sehr wichtig. Verschiedene Untersuchungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigen, dass der ausschließliche Genuss von entmineralisiertem Wasser Gesundheitsrisiken bergen kann.

Wassernachbehandlungsgeräte, die das Wasser entmineralisieren, werden sowohl vom DVGW (Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e.V.) wie auch von der FWF sehr kritisch bewertet. Solche Geräte und Verfahren können nicht nur durch die Entmineralisierung sondern auch durch Verkeimung ein nicht unerhebliches Risiko für die menschliche Gesundheit darstellen, vor allem, wenn sie nicht fachgerecht betrieben werden.